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  Flugbetriebliche Auswirkungen des Flughafenausbaus
11.02.2010

Sehr geehrte Damen und Herren,
vor einigen Wochen haben wir unter großer Anteilnahme durch die Öffentlichkeit mit den Fällungen der ersten Bäume im Querumer Forst begonnen. 
Mit den Baumfällungen haben wir den seit langem geplanten Ausbau des Forschungsflughafens endlich in Gang gesetzt. Ein Projekt dieser Größenordnung bewältigen wir nur mit Ihnen gemeinsam. Daher bitten wir Sie schon zu Beginn dieser Zeit um Ihre Unterstützung und Ihre Geduld.
Bis Ende Februar 2010 machen wir auf ca. 28 ha das Baufeld für die Flughafenfläche frei; im Winter 2010/2011 passen wir auf weiteren ca. 30 ha die Hindernisfreifläche an die neue Schwellenlage an. Die bestehende Start-/Landebahn wird sowohl nach Osten verlängert als auch verbreitert. Außerdem wird der vorhandene Bahnbelag erneuert; hierzu werden wir in den kommenden Wochen mit weiteren Bohrkernuntersuchungen die Tiefe des erforderlichen Bahnabtrags definieren. Außerdem werden die vorhandenen Rollwege verbreitert und das Vorfeld deutlich vergrößert. Die eigentliche Bahnverlängerung nach Osten erfolgt anschließend. Insbesondere wegen der o.g. Hindernisbereinigung rechnen wir mit Betriebsaufnahme der verlängerten Start-/Landebahn im Frühjahr 2011.
Der Aufsichtsrat hat nach Beratung durch unsere Planungsbüros und nach reiflicher Prüfung entschieden, den Flughafen für die Dauer der Bauarbeiten an der vorhandenen Start-/Landebahn vom


05. Juli bis voraussichtlich einschließlich 25. Juli 2010

komplett zu schließen. Neben dem erheblichen Mehraufwand für reine Nachtarbeit (mit allabendlichem Auf- und allmorgendlichem Abbau der Baustelle) wäre bei täglicher Öffnung des Flughafens auch der Aufwand zur Wiederherstellung der Luftsicherheit zu groß geworden. Zudem ist die Sanierung ohne erheblichen Mehraufwand nur in einem Stück möglich. Wir prüfen aber noch, ob wir das Segelfluggelände mit einem entsprechenden Zaun aus dem Baubereich ausgrenzen können.
Nachdem das Oberverwaltungsgericht die unvollständige Abwägungsentscheidung zur Ostumfahrung bemängelt hatte, stellt die Stadt hierzu weitere ergänzende Untersuchungen an, um diese Entscheidung möglichst zu untermauern.
Wir werden Sie über die aktuelle Entwicklung auf dem Laufenden halten. Im Übrigen stehen wir Ihnen für Ihre Rückfragen gerne zur Verfügung. Wegen der hohen Arbeitsbelastung bitten wir insoweit um schriftliche Anfragen und vor allem Ihre Geduld. Wir werden alle Kräfte darauf konzentrieren, den Flughafen so schnell wie möglich wieder „ans Netz zu bringen“.
Mit freundlichen Grüßen
Boris Gelfert



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